Der Differenzierungskurs „Deutsch kreativ“ des Jahrgangs 9 erhielt Urkunden zur Teilnahme am Wettbewerb „Shalom“, der dieses Jahr erstmalig von der Bezirksregierung Münster ausgeschrieben wurde. In diesem Wettbewerb ging es um „Jüdisches Leben heute“ hier in der Region Münsterland bzw. Rheine.

Da es durch die Corona-Pandemie kaum Möglichkeiten für Besuche von Einrichtungen wie Museen etc. gab und auch Recherchen außerhalb der Schule schwierig waren, hat sich der Kurs in Kleingruppen auf die Suche nach jüdischem Leben in und um Rheine gemacht. Die Ergebnisse wurden in kleinen Essays zusammengefasst: Zwei Gruppen haben Interviews mit einer Jüdin bzw. einer Mitarbeiterin des Zentralrats der Juden geführt, eine Gruppe hat sich auf die Suche nach Stolpersteinen in Rheine gemacht, während andere jüdische Spuren in Bevergern ausfindig gemacht haben. Jüdische Vorfahren und ihr Leben in der ehemaligen Sowjetunion bis dem Entschluss zur Auswanderung war das Thema einer weiteren Gruppe.

Eine weitere Gruppe suchte nach Geschichten von Juden, die versuchten, dem Nationalsozialismus zu entfliehen. Letztlich musste im Abschluss dieses Projekts aber leider auch festgestellt werden, dass es in Rheine kein öffentliches jüdisches Leben mehr gibt.

Als Anhang haben wir einzelne Schülerarbeiten beigefügt.

Stolpersteine
Judische Vorfahren
Interview Anna
Jüdisches Leben in Bevergern