Harte Zeiten für Gespenster am Kopi

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Harte Zeiten für Gespenster am Kopi

Temperamentvoll, musikalisch und witzig ging es am Wochenende in der Aula des Kopernikus-Gymnasiums zu. Die Theater AG „StagExit“ der Schule brachte unter Mitwirkung des Mittelstufenchores „Das Gespenst von Canterville“ auf die Bühne. Durch Verknüpfung eigener Ideen und der Erzählvorlage Oskar Wildes entstand ein Stück, das dank der Spielfreude der rund 30 Darsteller und der zum Teil ironischen Bemerkungen seine begeisternde Wirkung beim Publikum nicht verfehlte.
Mitternacht. Schauderhafte Geräusche. Blitz und Donner ,Gespensterstunde auf Schloss Canterville. Was für die stilvoll britischen Bediensteten Horror ist, nehmen die neuen Besitzer des Schlosses aus Amerika nicht so ernst. Da kann sich das Gespenst „Sir Simon“, das die Amerikaner gerne aus dem Schloss vertreiben will, noch so sehr ins Zeug legen. Niemand ängstigt sich vor ihm, an einen Auszug denkt die Familie Otis nicht. Da helfen auch keine Ratschläge der Hausdame Mrs. Umney. Die guten Tipps, die die fortschrittsgläubige Familie Otis Sir Simon geben, bringen diesen schier zur Verzweiflung. Mr. Otis bietet ihm stoisch gelassen Kettenöl an, um in der Nacht Ruhe zu haben, seine Frau gegen Sir Simons gar so merkwürdige Stimme Hustensaft und die frech-respektlosen Zwillinge Jenny und Jacki jagen ihn mit hinterlistigen Streichen quer über die Bühne. Nicht zu vergessen der halbwüchsige Sohn Washington, der mit Pinkertons Fleckenkiller täglich den Blutfleck löscht. Virginia, die romantische Tochter der Familie Otis ist es schließlich, die sich seiner erbarmt und für die Erlösung des in Wirklichkeit mehr bedauernswürdigen als furchterregenden Geistes und damit für ein Happy End sorgt.
Eigens für die Aufführung hat die Theater AG ein aufwendiges Bühnenbild mit Kamin, Kerzenleuchtern und Gemälden gestaltet und damit eine wahrhaft schaurig-schöne Schlossatmosphäre geschaffen. Besonders gelungen auch die von Klaus Sechelmann und Bärbel Miethe speziell für die Inszenierung komponierten und arrangierten Lieder, die alle Zuschauer zum Mitsingen animierten. Dem morgendlichen Frühsport, den die amerikanische Familie zum Leidwesen ihrer Kinder täglich absolvieren muss, darf sich dank der energisch auftretenden Mrs. Otis auch das Publikum nicht entziehen und wird so Bestandteil der Aufführung.
Viel Arbeit, jede Menge Herzblut ,schauspielerisches Talent, kreativen Ideen und vor allem Komik stecken in der frischen und lockeren Inszenierung der Theater AG unter der Leitung von Mechthild Bußmeyer sowie der Sängerinnen des Mittelstufenchores unter der Leitung von Lisa Achterkamp. Der große Applaus der anwesenden großen und kleinen Gespensterfreunde im Anschluss an die Vorstellung beweist, dass das erstmals am Kopi durchgeführte Konzept, Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen von Klasse 6 bis Q2 sowie unterschiedliche Fachbereiche in ein Projekt einzubinden, gelungen ist
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2018-05-02T12:36:56+00:00 15.04.2018|

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