Kreis-Mathematik-Olympiade 2018

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Kreis-Mathematik-Olympiade 2018

Bundesweit fanden in der vergangenen Woche wieder fast zeitgleich die Regionalrunden der Mathematikolympiade statt. Im Kreis Steinfurt war der Zuspruch zu diesem Mathematikwettbewerb besonders groß. So strömten am Samstag ca. 280 Schülerinnen und Schüler aus allen Städten und Gemeinden des Kreises Steinfurt zur zentralen Veranstaltung im verkehrsgünstig gelegenen Gymnasium Dionysianum in Rheine, um sich den schwierigen Aufgaben der Kreisolympiade zu stellen. Seit 26 Jahren wird diese mathematische Förderung vom Olympiade-Organisationsteam (bestehend aus Lehrerinnen und Lehrer des Kreises Steinfurt) und den Sparkassen des Kreises Steinfurt unter der Federführung der Stadtsparkasse Rheine organisiert.

Es ist erfreulich, dass die Mathematik so viele Schülerinnen und Schüler begeistern kann. In den vergangenen Wochen hatten ca. 1400 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschulen, Gymnasien, Kollegschulen und Realschulen im gesamten Kreis Steinfurt mit den Aufgaben der 1. Runde (Schulrunde) auf diese Kreisolympiade vorbereitet. Viele haben auch darüber hinaus – trotz G8 – seit Schulbeginn in den kreisweiten Arbeitsgemeinschaften (Mittwoch und Samstag) am Kopernikus-Gymnasium intensiv trainiert. Für diesen Teilnehmerkreis endet das Lernen eben nicht mit der Schulklingel.

Es nahmen in NRW an der ersten Runde rund 18000 Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen der weiterführenden Schulen teil.

Die Mathematik ist offensichtlich nicht das Schreckgespenst, als das sie in der öffentlichen Diskussion häufig hingestellt wird. Es gibt keinen Schülerwettbewerb, der so viele Schülerinnen und Schüler mobilisiert.

Am Samstag hieß es dann für die besten Mathematiker des gesamten Kreises trotz des freien Samstags früh aufstehen, de

Um 8.15 Uhr trafen die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Dionysianum in Rheine ein. Die Eingangshalle füllte sich zunehmend; es machte sich eine angespannte Nervosität breit. Obwohl man durch die Teilnahme kein Risiko eingeht, möchte doch jeder Olympionike der Mathematik möglichst gut abschneiden.

Um 8.50 Uhr durften alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal frische Luft für das obligatorische Gruppenphoto vor dem Eingang schnappen.

Danach trat Ruhe ein, die Schüler saßen vor ihren Klausuraufgaben und brüteten über deren Lösungen. In der Wartezeit hatten Schülerinnen und Schüler der Q2 des Dionysianums für das leibliche Wohl der Begleiter mit Kaffee und Kuchen gesorgt.

Ab 11.00 Uhr wurde es in den Fluren wieder unruhig, die Klassen 5 und 6 waren mit ihren Aufgaben fertig und die Teilnehmer diskutierten über die Aufgaben und Lösungen aber es musste auch so manche Enttäuschung verarbeitet werden.

Auch das gehört zu einem Wettbewerb dazu. Es wird – wie in jedem Wettbewerb – auch Sieger geben aber keine Verlierer.

Die Aufgaben, die im gesamten Bundesgebiet von Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen bearbeitet werden, sind nicht leicht und es ist nicht zu erwarten, dass man alle Aufgaben lösen kann. Auch auf Teillösungen kann man stolz sei.

Gewonnen haben schon mal alle, die sich – auch über manche Enttäuschung hinweg- in ihrer Freizeit diesen doch hohen Anforderungen stellen.

Denn die Teilnahme an solchen Wettbewerben wird später auch den Weg im Studium oder in der Berufsausbildung ebnen.

An dieser Stelle sollte nicht vergessen werden, dass trotz Arbeitszeiterhöhung viele Mathematiklehrerinnen und Mathematiklehrer bereit sind, die sehr aufwendige – zusätzliche, nicht vergütete ! – Arbeit für die Durchführung der Mathematikolympiade zu übernehmen. Dass ehemalige Teilnehmer der Mathematikolympiade nach ihrem Abitur zum Olympiateam stießen und Korrektur- und Aufsichtsaufgaben übernahmen, verdient besonderer Erwähnung. In diesem Jahr waren dies: Lea Brüning, Matthias Kemper, Hendrik Lambers, Simon Paege, Tom Schweegmann, Oliver und Julian Smith und Julian Witlif. Dies zeigt die hohe Verbundenheit mit diesem Wettbewerb.

Ohne diesen Einsatz der Ehemaligen und der Schüler ließe sich dieser Wettbewerb in dieser Form nicht durchführen.  Um 1935 Uhr war die letzte Schülerarbeit bewertet.

Wegen Überschneidungen mit anderen Veranstaltungen wurden ausnahmsweise in diesem Jahr Nachschreibklausuren (andere Aufgaben) im Kopernikus-Gymnasium ab 16 Uhr im Raum 112 angeboten.

In den nächsten 14 Tagen werden die Arbeiten noch einmal insgesamt überprüft. Auf einem weiteren Treffen werden dann die Preisträger vom Olympia-Team festgelegt.

Die 1. und 2. Preisträger werden am Mittwoch, den 19.12.2018, um 11.00 Uhr in der Stadtsparkasse in Rheine geehrt.

Damit sind wir beim dritten Partner dieser Begabtenförderung. Ohne die große Unterstützung der Sparkassen des Kreises Steinfurt unter der Federführung der Stadtsparkasse Rheine ließe sich eine solche Veranstaltung nicht durchführen. Herzlichen Dank!

Auf die erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler kommen dann im Februar des nächsten Jahres neue Aufgaben zu. Sie vertreten den Kreis auf der Landesolympiade in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Dort entscheidet sich dann, wer in die Mannschaft des Landes NRW für Bundesrunde in Chemnitz aufgenommen wird. Die Zusammensetzung der Steinfurter Vertretung wird in der Stadtsparkasse Rheine während der Siegerehrung bekannt gegeben.

Allen Teilnehmern sprechen wir einen herzlichen Glückwunsch zu ihrer Teilnahme und ihren individuellen Leistungen bei den schweren Aufgaben aus und laden sie ein, im nächsten Jahr sich erneut diesem Wettbewerb zu stellen.

2018-11-25T12:33:49+00:0025.11.2018|