Weitblick e.V.

Wer sind wir WEITBLICK-er?

Wir sind ein junger Verein – gegründet 2015 – am Kopernikus-Gymnasium in Rheine.

Wir möchten weit blicken – in die weite Welt und in die Zukunft!

Wir kümmern uns um Kontakte in Länder des globalen Südens, also in Länder, die man mal Entwicklungsländer nannte. Wir versuchen die Situation dort besser kennen und verstehen zu lernen und benachteiligte und bedürftige Menschen zu unterstützen. Dazu fördern wir Projekte der Entwicklungszusammenarbeit am Kopernikus-Gymnasium oder woanders.

Wir wünschen uns eine Welt, die zukunftsfähig ist! Uns ist wichtig, unsere gemeinsame Umwelt zu schützen und mit Ressourcen, den Gütern dieser Welt und unseren Lebensgrundlagen,  sorgsam umzugehen. Und wir wollen daran mitwirken, dass die Chancen für alle Menschen in Nord und Süd gerecht verteilt sind. Dazu fördern wir ökologische und soziale Projekte am Kopernikus-Gymnasium und woanders.

Wir sind Lehrerinnen und Lehrer, sowie Schülerinnen und Schüler vom Kopernikus-Gymnasium in Rheine – und Freunde, die uns und unsere Anliegen unterstützen.

Wer das auch tun möchte – egal ob mit dem Kopi in Rheine verbunden oder nicht, egal ob im Verein oder mit Geld – ist uns herzlich willkommen!

Kontaktdaten:

Kontaktaufnahme über
Kopernikus-Gymnasium, Rheine
Tel: 05971 6281
Kopi.rheine@t-online.de

Michael Themann
(Michael.Themann@kopernikus-rheine.de)
Sascha Drescher
(Sascha.Drescher@kopernikus-rheine.de)
Agnes Kessens
(a.kessens@gmx.de)

Kontodaten:

Konto für Überweisungen und Spenden:

WEITBLICK e.V. Sparkasse Rheine,
IBAN: DE64 4035 0005 0006 0094 01
BIC: WELADED1RHN

(Spendenbescheinigung können gern ausgestellt werden)

Vom Kopi zum IPPESCH – Miguel als Freiwilliger in Corinto

Alle wichtigen Infos können Sie unserem Flyer entnehmen.

Möchten Sie Mitglied werden? Dann füllen Sie einfach unseren Mitgliedsantrag aus und geben ihn im Sekretariat des Kopernikus Gymnasiums ab.

Kopinect – AG

Das sind wir!

Wir sind eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die sich einmal in der Woche zu einer Arbeitsgemeinschaft (AG) treffen, um „über den Tellerrand zu schauen“: Der Schwerpunkt liegt dabei auf Entwicklungshilfe und sozialem Engagement. Wir informieren uns, planen Aktionen und versuchen so, unseren ‚kleinen‘ Beitrag zu einer gerechteren Welt zu leisten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem IPPESCH, unserer Partnerschule in Nicaragua.

Kopinect – Kino 2017

Am 08. und am 09. November fanden erstmalig die Kopinect-Kino-Vorstellungen statt. Als Dankeschön für die rege Beteiligung am Sponsorenlauf am Ende des vorausgegangen Schuljahres organisierte die Kopinect-AG unter der Leitung von Herrn Themann für die Jahrgänge 6-9 zwei Kinovorführungen.

Die Spender erhielten Popcorn und ein Freigetränk. Alle anderen konnten sich für einen kleinen Obolus ebenfalls mit Popcorn, Getränken und Süßkram eindecken.

Nach einer kurzen Einführung hinsichtlich der Verwendung der Spenden und Grüßen von Frau Telgmann an unserer Partnerschule IPPESCH in Nicaragua konnten die Vorstellungen zügig beginnen.

Hier gilt ein besonderer Dank dem Technik-Team von Herrn Vihrog und der Familie Yeral. Das Feedback der Zuschauer war durchweg positiv und die Kopinectaner sind zuversichtlich, auch in den kommenden Jahren weitere Vorstellungen anbieten zu können.

Partnerschaftprojekt:

Das Pfarrgymnasium IPPESCH in Corinto / Nicaragua

Von Beginn an bildete die Unterstützung des IPPESCH in Corinto in Nicaragua einen Schwerpunkt der Vereinstätigkeit des WEITBLICK.

Das IPPESCH ist seit 2007 Partnerschule des Kopernikus-Gymnasiums. Anders als bei den anderen internationalen Partnerschaften des Kopi mit Schulen im Ausland stehen hier nicht der sprachliche Austausch und wechselseitige Besuche im Vordergrund. Das IPPESCH ist eine Schule für Kinder der nicht-privilegierten Bewohner der Hafenstadt Corinto in einem der ärmsten Länder der Welt. Schulträger ist die Pfarrgemeinde Santo Tomas Apostol, die von dem aus Rheine stammenden Pater Josef Schendel vor mehr als 50 Jahren gegründet wurde. Die Pfarrgemeinde muss die Schule vollständig aus eigenen Mitteln finanzieren, eine staatliche Finanzierung gibt es nicht. Erschwert wird die Lage dadurch, dass viele Familien das – geringe – Schulgeld für ihre Kinder nicht oder kaum aufbringen können, es gibt hohe Arbeitslosigkeit und nicht zuletzt aufgrund der großen wirtschaftlichen Probleme auch viel soziales Elend und familiäre Verwerfungen.

Vor diesem Hintergrund versucht der WEITBLICK das IPPESCH zu unterstützen. Es gibt Aktionen und Aktivitäten von Schülerinnen und Schülern des Kopi,  um finanzielle Hilfen für die Schülerinnen und Schüler des IPPESCH zu gewinnen. So putzten etwa die Schüler einer Klasse Fahrräder gegen Spenden für Corinto. Oder Abiturienten bitten um Geldspenden im Abiturgottesdienst. Lehrerinnen und Lehrer des Kopi übernehmen Patenschaften für das Schulgeld von bedürftigen Kindern.

Mit unserem Verein haben wir die Möglichkeit, solchen Projekten den erforderlichen organisatorischen Rahmen zu geben. So konnten wir die Anschaffung von Schulbüchern fördern oder die Beschaffung von Musikinstrumenten. Zur Zeit erhalten nach Auskunft des Pfarrers Pater Erwin Lopez 42 Schülerinnen und Schüler des IPPESCH aus Zuwendungen des WEITBLICK ganze oder teilweise Stipendien. Ihr Schulbesuch muss so nicht an mangelnden finanziellen Mitteln der Eltern scheitern, zugleich erhält die Pfarrgemeinde Geld zur Finanzierung von Lehrern, der Schulgebäude, der Ausstattung usw.

Weitere Informationen zur Schulpartnerschaft und zum IPPESCH gibt es über folgenden link:
Schulpartnerschaft Corinto

Humanitäre Hilfe in Gitega / Burundi

Kurzbesuch aus Burundi: Sr. Josephine mit Vertretern des WEITBLICK am Kopernikus-Gymnasium

Körperbehinderte junge Menschen im Sisters-Haus in Gitega, Burundi

Der WEITBLICK förderte einen neuen Hühnerstall und die Anschaffung von Hühnern.

Im vergangenen Jahr hat der WEITBLICK erstmals ein Projekt im afrikanischen Land Burundi unterstützt, das Sisters-Haus in Gitega. Der Kontakt ist entstanden durch Vermittlung von Frau Dr. Ursula Olk, die seit langem mit dem Haus eng verbunden ist.

Burundi zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Das Land gehörte um 1900 zur deutschen Kolonie Deutsch-Ostafrika.

Im Sisters-Haus in der Provinzhauptstadt Gitega leben etwa 80 körperbehinderte Kinder und Jugendliche. Ihre Behinderungen sind durch Geburtsfehler, Unfälle, Misshandlungen, Mangelernährung oder chronische Knochenkrankheiten verursacht. Aufgrund der großen Armut und der Diskriminierung von behinderten Menschen erhalten die Kinder und Jugendlichen in ihren Familien oder vom Staat keine Förderung. Durch das Leben im Sisters-Haus erfahren sie zum ersten Mal Wertschätzung und medizinische Betreuung. Sie können Schulen besuchen oder eine praktische Ausbildung machen.

Das Sisters-Haus wird von Ordensschwestern der einheimischen Gemeinschaft Bene-Teresiya geleitet, die ohne jede staatliche Unterstützung für den Lebensunterhalt der Kinder und Jugendlichen aufkommen. Das Haus ist daher auf Hilfsgelder angewiesen.

Mit unserer Unterstützung möchten wir helfen, die Ernährung der Kinder und Jugendlichen zu verbessern und dadurch ihre Gesundheit zu stabilisieren. Dazu wurden die Herrichtung eines Hühnerstalles sowie die Anschaffung und die Haltung von 50 Hühnern finanziert.

Das Sisters-Haus wurde beim Weihnachtskonzert 2018 vorgestellt und es wurde um Spenden gebeten. Dabei und über eine Info-Aktion am Kopernikus-Gymnasium im November 2018 wurde Geld gespendet, das aus Mitteln des Vereins aufgestockt wurde. Das Geld wurde an Schwester Josephine anlässlich ihres Besuches in Rheine übergeben. Inzwischen legen fleißige Hühner viele Eier, die zur Ernährung der Hausbewohner einen wichtigen Beitrag leisten!

Herzlichen Dank allen Spendern!